Archiv für Juli 2009

Internationaler SAFE-Kongress in Einsiedeln/Schweiz

Nach zwanzig Jahren veranstaltet SAFE (Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Freie Energie) wieder einen grossen dreitägigen internationalen Kongress zur Freien Energie- Forschung.

Während anlässlich des legendären 1989er Einsiedeln-Kongresses – seinerzeit mit 40 ReferentInnen und rund 900 TeilnehmerInnen – zahlreiche Entwicklungen und Erfindungen im Bereich der Freien Energie-Technologien im Mittelpunkt standen, möchte SAFE die Diskussion um die Entwicklung und Einführung von Freie Energie-Technologien an diesem Anlass thematisch weit öffnen und in grössere naturwissenschaftliche, aber auch gesellschaftliche und kulturtheoretische Diskussionszusammenhänge stellen.

Nach rund drei Jahrzehnten intensiver Auseinandersetzung mit der Freien Energie-Forschung im deutschsprachigen Raum setzt sich mehr und mehr die Erkenntnis durch, dass sowohl die Entwicklung als auch die Einführung von Raumenergie-Technologien als ein gesamtgesellschaftlicher Prozess verstanden werden muss.  Aktuelle Forschungsansätze zeigen, dass die Freie Energie in weiten Naturbereichen Wirkungen entfaltet – auf der Ebene der Organismen, der Zellen, der DNS und auch auf der kosmologischen Ebene, welche durch eine umfassende Interkonnektivität der Himmelskörper mittels raumenergetischer Prozesse charakterisiert werden kann.
Neben dem Zentralthema, den Freie Energie-Technologien – wobei noch einmal besondere Aufmerksamkeit auf die theoretischen und technisch-experimentellen Grundlagen der Freie Energie-Techniken gelenkt werden soll – zeigen verschiedene Referate die Funktionsprinzipien und Wirkungsweisen der Freien Energie in verschiedensten Naturprozessen und schliessen so die Freie Energie-Thematik an zahlreiche Diskussionen in der Medizin, der Biophysik und der (Körper-) Psychotherapie an.

Einer der Höhepunkte des Kongresses sind die Vorträge zum Werk des russischen Astrophysikers Dr. Nikolai A. Kozyrev (1908–83). Interessanterweise spricht Kozyrev nicht von Freier Energie oder Raumenergie, sondern von Zeit-Energie und stel lt so einen engen Zusammenhang her zwischen dem, was wir in den westlichen Diskussionen zumeist als Raumoder Freie Energie bezeichnen, und einer philosophischen Interpretation der Zeit. Es ist uns eine grosse Freude, dass wir mehrere der führenden russischen Kozyrev-Forscher für den Kongress gewinnen konnten, welche die zentrale Theorie Kozyrevs und die Kausale Mechanik detailliert erläutern. Ebenso werden sie auch einen Überblick über die aktuelle russische Kozyrev-Forschung, die theoretische und experimentelle Weiterentwicklung des
Kozyrevschen Werkes geben.

Aktueller Webflyer zum Programm

Neuer Film über Magnetmotoren

Eine neue Hollywood-Produktion thematisiert Magnetmotoren ! Eine Geschichte über ein verkanntes Genie, dem es gelungen ist einen Weg zu finden aus Permanentmagnetismus mechanische Energie zu gewinnen. Dabei kämpft er gegen Dämonen aus seiner Vergangenheit und die gesellschaftlichen Widerstände der Gegenwart, die nicht wollen, dass seine Erfindung an die Öffentlichkeit gelangt… Dabei verliert sich der Hauptdarsteller immer mehr in einer Welt aus Paranoia und Verschwörung.

Können Druckwellen den radioaktiven Zerfall beschleunigen ?

Wenn die Kavitation offensichtlich den Zerfall von Kernen in Lösungen beschleunigen kann (Sonofusion, Rusi P. Taleyarkhan), wobei dessen Beweis noch aussteht, kann der radioaktive Zerfall durch das mechanische “quetschen” von Atomen beeinflusst werden ?
In den letzten Monaten wurden mehrere Publikationen auf arXiv getätigt durch Fabio Cardone vom Institut für nanostrukturierte Materialforschung in Rom, welche das durch aus bestätigen könnten.

Im März diesen Jahres berichteten Cardone und Kollegen einen Anstieg der Neutronen-Emission bei der Zerkleinerung von Marmor und Granit. Ihre Vermutung ist, das der Zerkleinerungsprozess eine piezonukleare Spaltung von Eisenatomen zu zwei Aluminiumkernen bewirkt. Dabei werden zwei Neutronen emittiert.

Aber unser Schwerpunkt ist ein Papier das im Februar veröffentlicht wurde, in dem das Team berichtet, dass Kavitation – die Erzeugung und der Zusammenbruch von mikroskopisch kleinen Bläschen in einer Flüssigkeit mit Druck Wellen – bewirkt, dass die Rate des Zerfalls von Thorium-228 in Lösungen, um das 1000 fache anstieg.

Es ist durch aus vorstellbar, das die Kavitation einen Effekt auf den Nukleus von Atomen haben könnte. Die Kavitation ist dafür bekannt sehr hohe Drücke und Temperaturen zu erzeugen. In einigen Theorien wird sogar davon aus gegangen, dass die Bedingungen bei diesem Prozess eine Fusion begünstigen könnten. Aber es ist fair zu sagen, das kein wirklicher Konsens derzeit besteht was die experimentellen Aussagen angeht.

Nichts desto trotz sind die Behauptungen von Cardone et al. sehr interessant. Sein Paper wurde früher diesen Jahres in Physics Letters A veröffentlicht.

Ref:

arxiv.org/abs/0903.3104 : Piezonuclear Neutrons from Fracturing of Inert Solids

arxiv.org/abs/0710.5177: Speeding Up Thorium Decay

arxiv.org/abs/0907.0623: Comments on “Piezonuclear Decay of Thorium” by F. Cardone et al.

Fuel -The Film

Gewinner des Sundance Filmfestivals 2008 in der Kategorie “Beste Dokumentation”.
Ein Film von Josh Tickell über globale Erderwärmung, Umweltverschmutzung, der Energiekrise und über Auswege durch alternative Biotreibstoffe, sowie der Verstrickung der Ölindustrie mit der Thematik.

www.thefuelfilm.com

NewScientist Interview mit Prof. Fleischmann/Fusion im kalten Klima

martin_fleischmann

In einem Interview beim NewScientist spricht Prof. Martin Fleischmann über die Geschichte der kalten Fusion, sein Debakel von 1989 und warum bis heute die kalte Fusion nicht von der wissenschaftlichen Welt, trotz überwältigender Beweise, anerkannt wird und wie er die Zukunft sieht was diese Forschung angeht.

Interview: Fusion in a cold climate

Wie F=ma versagen kann bei kleinen Beschleunigungen

Wenn Newton’s zweites Gesetz falsch wäre, so müsste man die Beweise finden können in den orbitalen Umlaufbahnen der Planeten, schlägt eine neue Analyse vor.

Saturn

Newton’s zweites Gesetz, F = ma, ist einer der Stützpfeiler der modernen Physik. Zumindest war das so bis Anfang der 80′er Jahre als Astronomen feststellten, dass sich Sterne, welche um Spiralgalaxien drehen, gar nicht nach Newton verhalten.

Hier das Problem. Nach Newton’s Gesetz bewegen sich entfernte Objekte von zentralen massiven Objekten aus gesehen immer langsamer. Genau das passiert in unserem Sonnensystem. Aber die Sterne in Spiralgalaxien bewegen sich erheblich schneller als Newton’s Gesetz voraussagen würde.

Astronomen schlugen zwei mögliche Lösungen zu diesem Rätsel vor. Die meisten denken, es gibt eine Art “Schleier” aus unsichtbarer Materie der die Sterne zieht in einer nicht beobachteten Weise. Andere meinen, dass Newton’s Gesetz irgendwie versagt für die winzigen Beschleunigungen, welche Sterne erfahren in Galaxien. Diese Wissenschaftler haben die letzten 20 Jahre damit verbracht die Implikationen der Modified Newtonian Dynamics zu studieren, kurz MOND. Eine Forschungsgruppe unter der Leitung von Mordehai Milgrom vom Weizmann Institut für Astrophysik in Israel schufen theoretische Ansätze im Jahr 1983.

Das Problem ist, dass MOND nur bei äusserst kleinen Beschleunigungsraten in Kraft tritt und Experimente nicht auf der Erde gemacht werden können die einen Einfluss auf Newton’s Gesetz verifizieren könnten. Messungen an Sternen in weit entfernten Galaxien sind sehr schwierig, so dass es bis heute für Astronomen schwierig ist ein für oder wieder zu finden.

Aber heute, so sagt Milgrom, wurden von ihm neue Berechnungen gemacht, die einen Effekt von MOND auf Planeten und Kometen des Sonnensystems zeigen.

Der neue Effekt ist eine quadrupole Kraft welche Objekte abstößt, welche im Raum oberhalb oder unterhalb der Ebene liegen in der sich das Sonnensystem befindet. Wobei Objekte angezogen werden welche sich in der Ebene befinden.
Milgrom meint, das dies ein Effekt produzieren sollte auf die Präzession des Perihels der Planeten im Sonnensystem.

Er meint, die heutigen Messmethoden seinen noch zu ungenau um diesen Effekt zu bestätigen oder zu widerlegen, jedoch seien geeignete Messmittel in naher Zukunft greifbar nahe.
Interessanter Weise haben Astronomen erst letztes Jahr entdeckt, das die Präzession des Perihels von Saturn nicht ganz den Voraussagen entspricht.

Könnte dies die Theorie von Milgrom bestätigen ?

Ref: arxiv.org/abs/0906.4817: MOND effects in the inner solar system

Herzlichen Glückwunsch Nikola Tesla !

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Die RaFöG richtet herzliche Glückwünsche an Nikola Tesla zu seinem 153. Geburtstag im Jahre 2009 ! Dem Vater unserer gesamten modernen Welt, der Erfindung und Entfesselung des wahren Potentials des elektrischen Stoms und des magnetischen Drehfeldes. Dem sein vollständiges Wirken bis zu heutigen Tage nicht bekannt ist und noch mehr -verkannt ist.
Sogar Google.com huldigt diesen wichtigen Tag heute durch einen eigenen kunstvollen Suchmaschinen-Banner. Ein grosses Danke an Google für die grossartige digitale Arbeit und die Anerkennung.

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Deine Erfindungen und Dein unermüdlicher Geist sind nicht vergessen und leben weiter…

Das RaFöG Team

Kometen schufen frühe Atmosphäre der Erde

Das Verhältnis von Stickstoff-Isotope in mehreren Kometen stimmt fast genau mit dem Verhältnis auf der Erde überein, was bedeutet, dass unsere frühe Atmosphäre wahrscheinlich aus einer Kometen-Bombardierung entstand.

Kometen_StickstoffAstrobiologen rätseln seit langem über den Ursprung der Ozeane auf der Erde. Aber sie grübelten noch etwas länger über eine damit noch schwieriger verbundene Frage: Woher kommt der Stickstoff in der Atmosphäre ?

Eine neue Analyse von Damien Hutsemekers et. al. von der Université de Liège, Belgien liefert möglicherweise eine Antwort auf beide Fragen.
Eine der attraktivsten Theorien über den Ursprung unseres Wassers ist, dass die Erde einst von eisigen Kometen bombardiert wurde, welche Wasser in flüssiger Phase zurück ließen. Das Problem ist, dass das Verhältnis von Deuterium zu Wasserstoff im Wasser auf der Erde sehr viel niedriger ist, als in den wenigen Kometen die wir in der Lage waren zu Untersuchen (z.B. Halleyscher Komet, Hyakutake, Hale-Bopp und C/2002 T7 LINEAR).  Wenn also diese Art von Kometen, von denen wir wissen das sie aus der Oort’sche Wolke stammen, das Wasser auf der Erde lieferten, dann vermischte sich deren Wasser bereits auf der Erde vohandenem Wasser mit geringem Deuterium gehalt.
Hutsemeker et. al geben ihren Beitrag zur astrophysikalischen Diskussion über Kometen durch die Messung von Stickstoff-Isotopen. Sie hegen die Theorie, dass Kometen Wasser und Stickstoff gleichermaßen lieferten. Durch den Vergleich der enthaltenen Stickstoff-Isotope kann ein limiertierendes Maß gesetzt werden über die gelieferten Wassermengen.

Ihre Folgerung ist, dass nicht mehr als ein paar Prozent des Wassers der Erde von Kometen kommen kann. Aber das ist nicht das Ende der Geschichte. Interessanter weise geben sie an, dass das Verhältnis von Stickstoff-14 zu Stickstoff-15 in Cyanid und Blausäure in Kometen fast den Werten auf der Erde gleichen. Eine entscheidende Menge des atmosphärischen Stickstoffs könnte von Kometen kommen, so ihre Schlussfolgerung.

Das sind spannende Resultate die einen dualen Ursprung unserer Meere sowie Atmosphäre implizieren.

Natürlich gibt es einen großen Haken an dieser Hypothese, so kann es durch aus andere Typen von Kometen geben, welche ein Wasserstoff-Deuterium-Verhältnis und gleichermaßen Stickstoff-Isotopen Verhältnis besitzen die unseren hier auf der Erde gleichen.

In der Zwischenzeit ist die Idee, das Kometen uns unsere frühe Erdatmosphäre brachten eine ziemlich vermose Vorstellung und wird uns sicherlich noch eine Weile zu denken geben !

Ref: arxiv.org/abs/0906.5221: New Constraints on the Delivery of Cometary Water and Nitrogen to Earth from the 15N/14N Isotopic Ratio

Edmund Storms über LENR

Edmund Storms im Rückblick über die wissenschaftlichen Beweise zur kalten Fusion, auch bekannt als LENR (Low Energy Nuclear Reactions).