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Forum Innovativ – Rote Fabrik Zürich
Mittwoch, 8. Juni 2011 | 20:00-22:00 Uhr
Dr. Daniel Fels
Elektromagnetische Information und Zellteilung bei Paramecien
Abstract: Physikalische Signale erlangen gegenüber chemischen Signalen mehr und mehr Aufmerksamkeit. Wir unterscheiden drei Formen des physikalischen Informationstransfers, nämlich vermittelt durch elektrischen Strom, elektromagnetische Wellen oder Schallwellen. Die physikalischen Signale des Einzellers Paramecium caudatum sind höchstwahrscheinlich elektromagnetischer Natur (Photonen). Wenn wir von elektromagnetischen Signalen sprechen, müssen wir zwischen Ursache und Bedeutung der Signale unterscheiden. Die hier vorgestellten Untersuchungen beziehen sich auf die Bedeutung der Signale in Abhängigkeit von Zelldichten, -wachstum und -mortalität. Eine der Herleitungen ist die, dass Paramecien ihre Populationsdichten elektromagnetisch regulieren und wir daher auch von optischem quorum sensing sprechen. Es gibt Hinweise, dass Paramecien auch die elektromagnetischen Wellen ihrer Umwelt wahrnehmen, also nicht nur jene ihrer Artgenossen, und dass sie sich mit diesen Wellen verhängen. Dies könnte die Beobachtung erklären, dass nur eine von zwei zueinander exponierten Zellpopulationen eine elektromagnetische Beziehung aufbaut, während die zweite von anderen Umweltfaktoren abhängt. Diese Eigenart der zwei Zellpopulationen wird mit dem Verhalten von zwei Photonen in einem typischen 2-Quanten Verschränkungsexperiment verglichen.
Erste Ergebnisse von Effekten bedingt durch Rädertierchen (Rotatoria) – also vielzelligen Organismen, die zudem die gleichen Grössen wie Paramecien haben – zeigen, dass das Zellwachstum der Paramecien positiv korreliert ist mit den Veränderungen in der Popualtionsdichte der Rädertierchen. Zukünftige Experimente werden diskutiert hinsichtlich derer Voraussagekraft ebenso wie nicht-invasiver Methodik.
Lit.: Fels, D. (2009). Cellular communication through light. PLoS One, 4 (4), e5086 [pdf]
Zum Referenten: Daniel Fels, Dr. sc. nat., Biologe, Basel)
Livestream unter: http://www.tv.dock18.ch/wp/
Herbsttagung des Vereins für Implosionsforschung und Anwendung
Tagung vom 13.11-14.11.2010
Veranstalter:
Verein für Implosionsforschung und Anwendung e.V.
Ort der Veranstaltung:
Dorfgemeinschaftshaus
Unterentersbach
Zeller Strasse 12
77736 Zell am Harmersbach
Internationaler SAFE-Kongress in Einsiedeln/Schweiz
Nach zwanzig Jahren veranstaltet SAFE (Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Freie Energie) wieder einen grossen dreitägigen internationalen Kongress zur Freien Energie- Forschung.
Während anlässlich des legendären 1989er Einsiedeln-Kongresses – seinerzeit mit 40 ReferentInnen und rund 900 TeilnehmerInnen – zahlreiche Entwicklungen und Erfindungen im Bereich der Freien Energie-Technologien im Mittelpunkt standen, möchte SAFE die Diskussion um die Entwicklung und Einführung von Freie Energie-Technologien an diesem Anlass thematisch weit öffnen und in grössere naturwissenschaftliche, aber auch gesellschaftliche und kulturtheoretische Diskussionszusammenhänge stellen.
Nach rund drei Jahrzehnten intensiver Auseinandersetzung mit der Freien Energie-Forschung im deutschsprachigen Raum setzt sich mehr und mehr die Erkenntnis durch, dass sowohl die Entwicklung als auch die Einführung von Raumenergie-Technologien als ein gesamtgesellschaftlicher Prozess verstanden werden muss. Aktuelle Forschungsansätze zeigen, dass die Freie Energie in weiten Naturbereichen Wirkungen entfaltet – auf der Ebene der Organismen, der Zellen, der DNS und auch auf der kosmologischen Ebene, welche durch eine umfassende Interkonnektivität der Himmelskörper mittels raumenergetischer Prozesse charakterisiert werden kann.
Neben dem Zentralthema, den Freie Energie-Technologien – wobei noch einmal besondere Aufmerksamkeit auf die theoretischen und technisch-experimentellen Grundlagen der Freie Energie-Techniken gelenkt werden soll – zeigen verschiedene Referate die Funktionsprinzipien und Wirkungsweisen der Freien Energie in verschiedensten Naturprozessen und schliessen so die Freie Energie-Thematik an zahlreiche Diskussionen in der Medizin, der Biophysik und der (Körper-) Psychotherapie an.
Einer der Höhepunkte des Kongresses sind die Vorträge zum Werk des russischen Astrophysikers Dr. Nikolai A. Kozyrev (1908–83). Interessanterweise spricht Kozyrev nicht von Freier Energie oder Raumenergie, sondern von Zeit-Energie und stel lt so einen engen Zusammenhang her zwischen dem, was wir in den westlichen Diskussionen zumeist als Raumoder Freie Energie bezeichnen, und einer philosophischen Interpretation der Zeit. Es ist uns eine grosse Freude, dass wir mehrere der führenden russischen Kozyrev-Forscher für den Kongress gewinnen konnten, welche die zentrale Theorie Kozyrevs und die Kausale Mechanik detailliert erläutern. Ebenso werden sie auch einen Überblick über die aktuelle russische Kozyrev-Forschung, die theoretische und experimentelle Weiterentwicklung des
Kozyrevschen Werkes geben.